Was ist eigentlich Judo

Was ist eigentlich Judo

Judo ist ein Sport der vor knapp 100 Jahren in Japan von Jigoro Jano entwickelt wurde. Judo wurde aus dem Jiu Jitusu, einer Selbstverteidigungsart entwickelt. Dabei wurden unter anderem alle Schlag- und Trittechniken weggelassen. Gewinnen kann man in Wettkämpfen durch einen guten Wurf, einen Haltegriff, einen Armhebel oder einen Würgegriff. Schüler dürfen bei Wettkämpfen weder Armhebel noch Würgegriffe anwenden.
 
Judo macht Spaß
Auch wenn es gefährlich klingt. Judo ist nicht gefährlich. Alle Judoka (so nennt man die Judokämpfer auf japanisch) lernen das richtige Fallen. So das sie sich beim Kämpfen nicht verletzen können. Bei Armhebeln und Würgegriffen hört der Angreifer (japanisch Tori) sofort auf wenn der Angegriffene (japanisch Uke) aufgibt.

Bei Kindern steht nicht der Wettkampf im Vordergrund, sondern der Spaß an der Bewegung. Wichtig ist auch das die Kinder die 2 Prinzipien Kanos kennenlernen. Das technische Prinzip wird oft mit den Worten "siegen durch nachgeben" beschrieben. Das heißt man wirft bspw. den Angreifer mit dessen eigenem Schwung. Das moralische Prinzip wird oft mit den Worten "gegenseitiges Helfen und Verstehen" beschrieben. Das soll klar machen das der Partner bzw. die Partnerin nicht nur reines Übungsobjekt ist, sondern jemand mit dem  man übt, und für den man Verantwortung hat.
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